Neuanlage – Aufzüge für Neubau und Sanierung

Für Architekten, Planer und Bauherren

Ein Aufzug wird früh im Projekt festgelegt und begleitet das Gebäude über Jahrzehnte. Wir sind der Ansprechpartner, der beides mitdenkt: die Anforderungen der Planungsphase und den Betrieb danach. Sie bekommen von uns die Schachtbemaßungen, die Sie für Ihre Planung brauchen – und später den Service, der die Anlage am Laufen hält.

Herstellerunabhängig geplant

Wir bauen Aufzugsanlagen aus herstellerunabhängigen Komponenten. Ersatzteile und Wartung bleiben dadurch langfristig verfügbar – auch dann noch, wenn eine Baureihe längst abgekündigt ist. Entschieden wird das an einer einzigen Stelle: bei der Steuerung. Warum das die wichtigste Festlegung des ganzen Projekts ist, steht weiter unten.

Vom Schachtgrundriss zum passenden Aufzug

Senden Sie uns Ihren Schachtgrundriss zu, dann schlagen wir Ihnen die passende Anlage vor. Umgekehrt liefern wir Ihnen die erforderlichen Schachtbemaßungen, damit Sie im Entwurf weiterarbeiten können. Von rund 300 kg bis 5.000 kg Tragkraft finden wir die Lösung, die zum Gebäude und zur Nutzung passt.

Gebäude mit neu geplanter Aufzugsanlage

Die wichtigste Entscheidung fällt beim Einbau: eine offene Steuerung

Ein Aufzug wird einmal gekauft und dreißig Jahre lang gewartet. Der Anschaffungspreis ist deshalb nur ein kleiner Teil dessen, was die Anlage über ihr Leben kostet. Den weitaus größeren Teil bestimmt eine Festlegung, die im Angebot meist gar nicht auffällt: welche Steuerung eingebaut wird.

Wird eine geschlossene Herstellersteuerung verbaut, wird es jedem anderen Betrieb schwer gemacht. Diagnose und Programmierung laufen über herstellereigene Software mit Freischaltcode, bestimmte Ersatzteile kommen nur aus einer Hand, und einzelne Parameter lassen sich ohne den Zugang des Herstellers nicht ändern.

Unmöglich ist die Betreuung solcher Anlagen nicht – wir übernehmen sie im Service regelmäßig. Aber sie kostet mehr Aufwand, dauert an einzelnen Stellen länger, und in bestimmten Punkten bleibt man auf den Hersteller angewiesen. Für den späteren Betreiber heißt das: Der Wettbewerb um den Wartungsvertrag ist nicht ausgeschlossen, aber spürbar eingeschränkt. Und wer weiß, dass ein Wechsel unbequem ist, kann seine Preise entsprechend gestalten – über zwei bis drei Jahrzehnte.

Bei einer offenen Steuerung bleibt die Anlage zugänglich: dokumentierte Schnittstellen, frei am Markt verfügbare Ersatzteile, keine software- oder codeseitige Sperre. Jeder qualifizierte Aufzugsbetrieb kann die Wartung übernehmen. Die Freiheit liegt dort, wo sie hingehört – beim Eigentümer.

Für Sie als Planer oder Bauherr ist das aus einem weiteren Grund wichtig: Sie betreiben das Gebäude in aller Regel nicht selbst. Sie übergeben es an eine Eigentümergemeinschaft oder eine Hausverwaltung. Mit einer geschlossenen Steuerung übergeben Sie eine Bindung mit, die dort niemand mehr auflösen kann und die in jeder künftigen Abrechnung auftaucht.

Wir bauen ausschließlich offene Steuerungen ein. Auch dann, wenn Sie sich später gegen uns entscheiden – das ist der Punkt an der Sache. Eine Anlage, die nur wir warten können, wäre für uns bequem, aber sie wäre kein gutes Geschäft für Sie.

Textbaustein für Ihre Ausschreibung

Sie dürfen den folgenden Absatz gerne unverändert in Ihr Leistungsverzeichnis übernehmen – auch dann, wenn Sie am Ende bei einem anderen Anbieter kaufen. Er kostet nichts und erspart dem späteren Betreiber viel:

„Die Aufzugssteuerung muss herstellerunabhängig wartbar sein. Gefordert sind dokumentierte Schnittstellen, frei am Markt verfügbare Ersatz- und Verschleißteile sowie ein Diagnose- und Parametrierzugang ohne herstellergebundene Freischaltung, Lizenz oder Codesperre. Die vollständige technische Dokumentation ist mit der Anlage zu übergeben.“

Was Planer und Bauherren von uns bekommen

Planungsdaten früh im Projekt

Schachtmaße, Grubentiefe, Kopfhöhe, Anforderungen an Zugänge und Anschlüsse – die Angaben, die in die Ausführungsplanung müssen, bevor der Rohbau steht.

Ein Ansprechpartner statt Hotline

Sie sprechen mit den Leuten, die das Projekt auch tatsächlich betreuen. Kurze Wege statt Ticketnummern – von der ersten Anfrage bis zur Übergabe.

Wohnbau, Gewerbe, Sondernutzung

Ob Wohnanlage, Bürogebäude, Betriebsstätte oder Lastentransport: Wir wählen die Anlage nach der tatsächlichen Nutzung aus, nicht nach Katalogseite.

Betrieb von Anfang an mitgedacht

Auf Wunsch übernehmen wir nach der Inbetriebnahme Wartung und Prüforganisation. Der Bauherr oder die spätere Verwaltung hat damit alles aus einer Hand.

So läuft ein Projekt bei uns ab

Anfrage und Unterlagen

Sie schildern uns das Vorhaben. Wenn schon ein Schachtgrundriss vorliegt, senden Sie ihn einfach mit – das verkürzt den ersten Schritt erheblich.

Gespräch und Auslegung

Wir klären Nutzung, Tragkraft, Haltestellen und die baulichen Randbedingungen und schlagen die passende Anlage vor.

Angebot und Schachtbemaßung

Sie erhalten ein Angebot und die Maße, die Ihr Architekt oder Statiker für die weitere Planung benötigt.

Montage und Inbetriebnahme

Wir stimmen uns mit den übrigen Gewerken ab, montieren die Anlage und begleiten die Inbetriebnahme.

Service danach

Wartung, Störungsdienst und auf Wunsch die komplette Prüforganisation – wir bleiben Ihr Ansprechpartner über die Abnahme hinaus.

Sie planen gerade?Schicken Sie uns Ihren Schachtgrundriss oder rufen Sie einfach an. Wir sagen Ihnen, was in der jeweiligen Projektphase an Angaben von uns gebraucht wird. Zum Kontakt →

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Nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne!